Nils Hindersmann trifft Gernot Erler

Erler Hindersmann
 

Gernot Erler, MdB und Nils Hindersmann

 

Rede und Antwort stand Gernot Erler, MdB vor 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Thema "Quo vadis Kiew? Wie geht es weiter mit der Ukraine?". Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung kam auf Einladung der Jusos nach Hannover und hatte natürlich einiges zu berichten. Bevor es los ging hielt Nils Hindersmann ein kurzes Grußwort und machte deutlich das 70 Jahre Frieden in Europa nicht selbstverständlich seien.

 

Erler bezeichnete die Proteste „erfolgreichen Regime-Change von unten“; jeder sei bei auf dem Maidan-Platz willkommen gewesen. Wahr ist aber auch, dass rechtsextreme Gruppen sich an den Protesten beteiligten. Drei aktuelle Minister stammen aus dem rechten Spektrum. Die historisch nachvollziehbare Angst vor Faschismus werde in Russland von der Regierung instrumentalisiert, so Erler.

Sowohl die Motive der EU, als auch die von Russland wurden von Erler angesprochen. Zwischen beiden Staaten gebe es in wirtschaftlicher Hinsicht eine wechselseitige Abhängigkeit. Im Streit um die Krim sei „Russland auf den ersten Blick der Sieger“. Doch Erler sagt, dass es in Russland nun weniger Investitionen und mehr Geldabfluss gebe. Auch das Image sei im Ausland schwer geschädigt.

 
 
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